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Harald Fiedler
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„Ich bin in der Arbeiterwohlfahrt, weil …
sie Solidarität nicht nur predigt, sondern auch praktisch gestaltet", sagt der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds, Region Frankfurt-Rhein-Main, Harald Fiedler. "Schon meine Großeltern und Eltern haben sich in der Arbeiterbewegung engagiert."
Begriffe wie Menschenrechte, Demokratie und Gewerkschaften sind dem 57-jährigen schon von Kindesbeinen an vertraut. Deshalb schätzt er auch den großen geschichtlichen Hintergrund des Verbands.
Er hat in seiner Laufbahn als Gewerkschafter gelernt, dass man zäh sein und nah dranbleiben muss, um etwas zu erreichen für die nicht so privilegierten Menschen. Mit seinem Wissen um die Situation für Arbeitnehmer und Geringverdienende und seiner Kenntnis von deren Lebensbedingungen kann ihm keiner etwas vormachen. Auch nicht ein Stadtoberhaupt.
Bequeme und gefällige Sonntagsreden sind nicht sein Ding. Er schätzt das präzise Anpacken und Machen.
Für die AWO als Mitglied haben ihn vor Jahren Genossen geworben; engagiert im Sinn des Wohlfahrtsverbands hat er sich schon lange. "Es ärgert mich, dass in Frankfurt 25 Prozent der Kinder in Armut leben!" Deren Situation soll so schnell wie möglich verbessert werden.
"Eine bessere und stärkere Umverteilungspolitik ist dringend nötig." Die Gesellschaftspolitik liege im Argen.
Privat und beruflich engagiert er sich für Menschen. Der DGB arbeitet zusammen mit den Wohlfahrtsverbänden, der katholischen und evangelischen Kirche. "Wir bringen unsere geballte sozialpolitische Power in die Frankfurter Stadtpolitik ein."
"Auch Ältere und alte Menschen werden von der Politik benachteiligt" meint er. Schnelle Hilfe sei angesagt. "Sie haben viel gearbeitet in ihrem Leben. Deshalb sollen sie in den verschiedensten Wohnformen und -projekten gesund und glücklich ihren Lebensabend verbringen können."

