Arbeiterwohlfahrt Frankfurt am Main e.V.
AWO Homepage
Leitsätze Historie Menschen

Erika Schelbert

Preisträgerin des
Johanna-Tesch-Preises,
Riederwald

 

„Ich bin in der Arbeiterwohlfahrt, weil …

... helfen wohl in meinen Genen liegt", sagt Erika Schelbert, 72, allererste Preisträgerin des "Johanna-Tesch-Preises" der AWO Riederwald und dem Ortsverein der SPD. "Meine Mutter war auch so". Mit dem Helfen hat sie schon angefangen, bevor sie AWO-Mitglied wurde. "Die Menschen haben mich angesprochen und dann habe ich sie bei vielen Sachen unterstützt."
Sie besucht alte Menschen, hilft beim Ausfüllen von Formularen, Behördengängen und redet mit ihnen. Denn: "Zuhören ist besonders wichtig. Keiner hat mehr Zeit für sie."
Erika Schelbert war lange Jahre Sozialpflegerin, hat 20 Jahre ehrenamtlich im Riederwald gearbeitet. Und sie macht damit noch lange nicht Schluss. Viele Auszeichnungen hat sie dafür erhalten, aber "das ist nicht so wichtig!" Im Riederwald geboren, ist sie mit den AWO-Richtlinien aufgewachsen. "Wenn mein Elternhaus nicht ausgebombt worden wäre, würde ich heute noch dort wohnen." So musste sie eine Straße weiter ziehen und wohnt jetzt am Johanna-Tesch-Platz. "Nur gemeinsam können wir es schaffen" ist ihre Überzeugung; sie wirbt deshalb unermüdlich um neue Mitglieder, mehr als 20 waren es im Aktions-Jahr der AWO-Werbung.
AWO-Geschäftsführer Dr. Jürgen Richter würdigte sie bei der Preisverleihung als "eine Frau, wie sie im Geist von Johanna Tesch sein soll". Durch eine gemeinsame Nenn-Tante gab es auch nach 1945 Kontakt: "Meine Tante, Richard Tesch und ich hatten ein gemeinsames Theaterabonnement..."

AWO-Spendenbarometer
Spendenbarometer
Spenden Sie hier >>

Programm & Events
rund um die Kampagne