Arbeiterwohlfahrt Frankfurt am Main e.V.
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Leitsätze Historie Menschen

Thema 3: Integration in der Stadt

                              

Mittlerweile ist es allgemein anerkannt, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. In Frankfurt leben 175 Nationen zusammen, über 200 Sprachen werden gesprochen.

Integration ist mittlerweile eines der wichtigsten Politikfelder geworden, und eine Querschnittsaufgabe, die alle betrifft. Für die AWO Frankfurt heißt Integration nicht nur "Einbürgerung" oder "beherrschen der deutschen Sprache". Für die AWO bedeutet Integration, den Benachteiligten besonders zu helfen und rechtliche und politische Gleichstellung für alle in Frankfurt lebenden Menschen durchzusetzen und Gleichberechtigung und gleichberechtigte Teilhabe für alle zuerreichen. Hierzu gehört auch, dass das Wir-Gefühl aller Frankfurterinnen und Frankfurter gestärkt werden muss.

Konkrete Forderungen der AWO Frankfurt

Wir wollen Chancengleichheit für alle und die Abschaffung jeglicher Diskriminierung. Dazu gehört gerade auch eine Überwindung des dreigliedrigen Bildungssystems.

Dazu gehören:

- Mehr bilinguale Schulen und Kitas in Muttersprachen

- Sprachförderungsangebote in Deutsch und der jeweiligen Herkungssprache als bilinguale Angebote

- Eine Migrantenquote bei Lehrerinnen und Lehrern

Des Weiteren muss die Spaltung in der Gesellschaft überwunden werden. Migrantinnen und Migranten sind überdurchschnittlich oft von Armut und Arbeitslosigkeit betroffen. Soziale Probleme müssen hier als gesellschaftliche Probleme angegangen werden. Hier ist eine Wohnungspolitik, die Segregation entgegenwirkt und mehr bezahlbaren Wohnraum schafft, von außerordentlicher Bedeutung!

Migrantinnen und Migranten sollen mehr am sozialen, politischen und kulturellen Leben teilhaben. Hierzu gehört für uns: Ein Kommunalwahlrecht für Alle.

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